Ziele und Aufgaben
- Zusammenführung des Bus- und Bahnnetzes zu einem integrierten ÖPNV-System
im Sächsischen Vogtland
- Aufbau eines abgestimmten Linienkonzeptes von Bahn und Bus
- Schaffung einer nachfragegerechten Versorgung und Entwicklung des Verbandsgebietes
mit Personenverkehrsleistungen
- Schaffung nutzerfreundlicher Umsteigebedingungen an den Schnittstellen des
ÖPNV und zügiger Übergänge zwischen den Verkehrsmitteln
Bahn, Bus und alternativer Bedienformen
- Einbindung des motorisierten Individualverkehrs in Form von Park-and-Ride
Plätzen
- Einsatz moderner Leichtbauniederflurbetriebswagen, dadurch Erhöhung
der Reisegeschwindigkeit
- Einführung des 1-Stunden-Taktes des schienengebundenen ÖPNV auf
stark frequentierten Strecken
- Schaffung eines einheitlichen Tarifsystems (Verbundfahrschein)
- Erhöhung der Sicherheit des Fahrgastes
- Einführung eines Systems zum Fahrscheinkauf per Handy (TeleFahrschein)
- Schaffung eines modernen Fahrgastabfertigungs- und Informationssystems
- Einführung einer Vogtland-Card-Mobil und des E-Ticketing mit Chipkarte
- Einsatz von Funkgeräten in allen Fahrzeugen zur Koordinierung der Verkehrsdurchführung,
ebenso für den Fall von Notsituationen, Pannen, Witterungseinflüssen
- Möglichkeit zum Erwerb eines durchgängigen Fahrscheines für
Bus und Bahn im Verbandsgebiet
- Schaffung weiterer Zugangsstellen zur Optimierung des Verkehrssystems im
Vierländereck der Euregio Egrensis
Das neue Linienkonzept ist gekennzeichnet durch ein Grundgerüst von Bahnstrecken,
das durch ein Netz von Buslinien ergänzt wird. Diese sind schwerpunktmäßig
an zentralen Schnittstellen mit dem Bahnnetz verknüpft. Ziel ist es, die
ländlichen Regionen des Vogtlandes zu bedienen.
Schnittstellen im Sächsischen Vogtland entstanden in den Orten Adorf,
Auerbach (Unterer Bahnhof, Oberer Bahnhof), Bad Brambach, Falkenstein, Herlasgrün,
Lengenfeld, Klingenthal, Oelsnitz, Plauen, Reichenbach, Schöneck, Treuen
und Weischlitz. Für eine Optimierung des Verkehrssystems im Vierländereck
der Euregio Egrensis ist die Einrichtung weiterer Zugangsstellen vorgesehen.
Die Strecken des Schienennetzes werden durch Dieselleichtzüge vom Typ
Regio-Sprinter mit einer Geschwindigkeit von 60 bis 80 km/h bedient.