![]() Pöhl Strampelei, die sich in einer herrlichen Landschaft lohnt, wie hier oberhalb der Möschwitzer Bucht bietet sich oft ein weiter Blick über den Stausee. |
Die Talsperre Pöhl ist als größtes Naherholungsgebiet in Südwestsachsen ideales Terrain für aktive Freizeitstunden. So kann man auf dem Drahtesel durch das 2 300 Hektar große Landschaftsschutzgebiet rund um das "Vogtländische Meer" fahren. Die Regionallinie T-18 bringt beispielsweise die Radler aus Plauen direkt zum Talsperrenblick oder die Vogtlandbahn nach Jocketa. |
| Ehe in Jocketa die Tour startet, lohnt sich ein Blick auf die zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Region, die Elstertalbrücke. Seit 1851 überspannt das 281 Meter lange und 69 Meter hohe Bauwerk das Tal der Weißen Elster. Nun geht es los Richtung Talsperre, weiter nach rechts über die bis 1964 errichtete 45 Meter hohe Staumauer. Gleich danach lohnt ein Abstecher hinauf zum Julius-Mosen-Turm auf dem 435 Meter hohen Eisenberg. Von hier aus kann man sich den Stausee in Ruhe betrachten. | ![]() Pöhl Blick vom Eisenberg |
Über den Waldweg rollt man über die Straße hinweg zu den Anlegestellen der Fahrgastschiffe. Gleich danach erwartet Mutige die jüngste Attraktion an der Pöhl, der Kletterwald. Eine Pause lohnt sich, denn es ist schon ein außergewöhnliches Erlebnis, in gut 10 Meter Höhe zwischen den Bäumen zu schweben und zu klettern.
![]() Altensalz |
Es geht weiter über den Campingplatz Gunzenberg Richtung Möschwitz. Um befahrene Straßen zu meiden, wird der ausgeschilderte Strandweg vorbei am Campingplatz Voigtsgrün und durch Altensalz hindurch bis zur Autobahnbrücke der A 72 gewählt. Nacheinander werden die beiden Vorsperren nach Thoßfell überquert. Hier muss man sich ein paar Meter bergauf vom Stausee entfernen. Auf der mit "Vogtlandradwanderweg" gekennzeichneten Straße geht es über Helmsgrün nach Neudörfel. Noch einmal bietet sich ein traumhafter Blick auf das Landschaftsschutzgebiet.Über den Campingplatz Neudörfel gelangt man zum Sportgarten. Zur Entspannung bietet sich eine Runde Minigolf an. Im Sommer lohnt sich freilich auch ein Bad im "Vogtländischen Meer". |
Dann gilt es, die letzen anderthalb Kilometer zum Bahnhof Jocketa zu meistern. Insgesamt hat man 30 Kilometer in den Beinen, wenn man wieder in Zug oder Bus einsteigt.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Tourismus- und Verkehrszentrale Vogtland - Telefon (03744) 19449.